Europa hautnah erleben – Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf verhandeln mögliche EU-Beitritte in einem Planspiel

Schülerinnen und Schüler der Gymnasialen Oberstufe des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf mit Felix Eichhorn (1. Reihe ganz rechts) von der Konrad Adenauer Stiftung sowie Marlene Küster( 2. von rechts) und Markus Behne (1. Reihe ganz links).

Ganz im Zeichen des Europatages stand das Planspiel „Fokus Balkan“, in dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums des Paul-Spiegel-Berufskollegs Beitrittsverhandlungen nachspielten. Unter der Anleitung von zwei Referenten des Instituts für internationale Bildung (Civic), Markus Behne und Marlene Küster, spielten die Schüler Verhandlungen mit Kroatien, Serbien, dem Kosovo, Albanien, Montenegro und Mazedonien durch. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Dabei wurden in Anlehnung an die europäischen Institutionen unterschiedliche Gruppen gebildet, wie z.B. der Ministerrat, das Europäische Parlament und die Europäische Kommission. Zudem gab es  eine Pressegruppe sowie Vertreter der Beitrittskandidaten. Die sechs Beitrittskandidaten mussten zunächst ihr Beitrittsgesuch schriftlich formulieren und dann ihren Beitrittswunsch mündlich vor den unterschiedlichen Institutionen vorbringen. Hart diskutiert wurden vor allem Fragen nach der Umsetzung von Menschenrechten in den jeweiligen Staaten und wirtschaftliche Vorteile, die durch die einzelnen Beitritte für die Europäische Union entstehen würden.

„Ein Planspiel gibt den Schülern die Möglichkeit als mündige Staatsbürger und Europäer das im Unterricht erlernte Wissen anzuwenden und so Europa praktisch zu erfahren“, erläutern die beiden Politiklehrerinnen Olivia Schmits und Sabine Laarmann. Auch die Schüler hatten Spaß an dieser Form des Lernens. „Gut gefallen hat mir, dass sich alle Schüler aktiv einbringen konnten und das Planspiel ernst genommen haben“, erklärt Nina Gröne. „Es war interessant, den Ablauf der Beitrittsverhandlungen nachzuspielen und sich in eine Rollen hineinzuversetzen“, so Christin Buddelwerth.

Foto: Olivia Schmits


Berufskolleg Warendorf