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Handelsschüler trainieren Gruppendynamik im Seilgarten

„Das hat Spaß gemacht“, so Anurai Lingeswaran, Schüler der Handelsschule des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf, als er sich aus der Höhe von acht Metern von der sogenannten „Burmesischen Brücke“ abgeseilt hat. Die drei Klassen der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung (Handelsschule) nutzten den auf dem Schulgelände errichteten mobilen Seilgarten, um ihre Klassenkameraden einmal außerhalb des „schulischen Alltags“ besser kennen zu lernen. „Nicht nur die Klassengemeinschaft wurde gefestigt, sondern auch die Stärken jedes einzelnen Schülers in den Vordergrund gestellt“, so der Klassenlehrer Mathias Schafranitz.
Sehr aufregend war es zum Beispiel die „Monkey-Leiter“, eine schwankende sechs Meter hohe Holzkonstruktion, hochzusteigen. Gesichert wurden die Kletterer immer von einer ausreichenden Zahl von Mitschülern. Jeder ist dabei auf den anderen angewiesen. Dementsprechend stieg nicht nur der Adrenalinspiegel an, sondern auch der Spaß, besonders als die Schülerinnen und Schüler sich aus einer Hängebrücke aus der Höhe von neun Metern fallen ließen.
„Das Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl sowie auch der einzelne Schüler in seiner Individualität werden durch den Seilgarten gefördert. Diese Gesichtspunkte sollen auch in die weitere schulische Unterrichtsarbeit einfließen“, so Mathias Schafranitz. Jana Krahn, Klassensprecherin der HU 2, fasste dies mit den Worten zusammen „Jetzt sind wir eine Klasse“.
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