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Europa hautnah erleben – Schüler des Berufskollegs Warendorf verhandeln mögliche EU-Beitritte in einem Planspiel

Schülerinnen und Schüler der Gymnasialen Oberstufe des Berufskollegs Warendorf mit Mathias Schafranitz, Olivia Schmits, Dr. Holger-Michael Arndt und Marco Zinnen (am rechten Bildrand von rechts nach links)
Ganz im Zeichen der Europaschule stand das Planspiel zu der Thematik: „Welche Erweiterungsmöglichkeiten hat die Europäische Union?“ Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Gymnasialen Oberstufe des Berufskollegs Warendorf. Unter der Leitung von zwei freien Referenten der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Holger-Michael Arndt und Marco Zinnen, spielten die Schüler Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei, Mazedonien und Kroatien durch. Dabei wurden in Anlehnung an die europäischen Institutionen unterschiedliche Gruppen gebildet, wie z.B. der Ministerrat, das Europäische Parlament und die Europäische Kommission. Zudem gab es eine Pressegruppe sowie Vertreter der Beitrittskandidaten.
Die drei Beitrittskandidaten mussten zunächst ihr Beitrittsgesuch schriftlich formulieren und dann ihren Beitrittswunsch mündlich vor den unterschiedlichen Institutionen vorbringen. Hart diskutiert wurden vor allem Fragen nach der Umsetzung von Menschenrechten in den jeweiligen Staaten und wirtschaftliche Vorteile, die durch die einzelnen Beitritte für die Europäische Union entstehen würden. „Ein Planspiel gibt den Schülern die Möglichkeit als mündige Staatsbürger und Europäer das im Unterricht erlernte Wissen anzuwenden und so Europa praktisch zu erfahren“, erklären die beiden Politiklehrer Olivia Schmits und Mathias Schafranitz. Auch die Schüler hatten Spaß an dieser Form des Lernens. „Das Planspiel hat mir gut gefallen, weil es aktives Lernen ist“, erklärte Michel Sievers. „Es macht sehr viel Spaß, weil so ein Planspiel eine gelungene Abwechslung zum sonstigen Schulalltag ist“, merkte Hendrik Krukow abschließend an. |