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Hallo aus Irland!
Auslandspraktikum des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf
Wir, Christin Rüter und Nina Schlemper, absolvieren nun schon seit drei Wochen mit 14 weiteren Schülern und Schülerinnen des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf ein Praktikum hier in Baile Átha Cliath – so lautet der irische Name für Dublin.
Hauptsächlich wird hier Englisch gesprochen, aber viele Straßenschilder oder Informationsbroschüren sind zweisprachig. Auch sonst gibt es einige Unterschiede zu dem beschaulichen Warendorf, die uns sofort aufgefallen sind: Rot bedeutet hier grün, wenn man das Verhalten im Straßenverkehr betrachtet.
Jeder Weg aus dem Haus führt direkt zu einer der fast 200 Buslinien, die es in Dublin gibt. So fuhren wir zum City Centre mit den Einkaufsstraßen Grafton Street und Henry Street sowie dem berühmten Trinity College und nicht zu vergessen – Temple Bar, dem bekannten Pubviertel. Auch der Besuch etlicher Museen, die Besichtigung der Guinness-Brauerei und ein Ausflug nach Glendalough standen in der ersten Woche unseres Aufenthaltes auf dem Programm. Im Sprachkurs, der ebenfalls gleich zu Beginn stattfand, wurden wir auf die Arbeit in den Betrieben vorbereitet.
Seit der zweiten Woche arbeitet jeder Praktikant in seinem Betrieb. Manche von uns brauchen fünf Minuten zu Fuß, andere eineinhalb Stunden mit dem Bus. Ebenso unterschiedlich sind die Betriebe und die jeweiligen Aufgabenfelder. Vom Restaurant über Versandhandel, Kindergarten, Steuerberater, Modefirma, Fernsehkanal, Internetprovider und sozialen Einrichtungen ist alles vertreten. Die meisten von uns arbeiten im kaufmännischen Bereich und erledigen Aufgaben wie z.B. die Aktualisierung von Datenbanken, Ablage, Telefondienst oder Internetrecherche. Einige sind im Kindergarten eingesetzt und betreuen dort Kinder im Alter von 1-5 Jahren.
In Irland beginnt das Arbeitsleben erst zwischen 9.00 und 10.00 Uhr morgens und dauert bis in den späten Nachmittag – ein langer Arbeitstag, der für die meisten von uns neu und ungewohnt ist. Eine neue Erfahrung ist auch, die Englischkenntnisse, die man in der Schule erlernt hat, nun täglich rund um die Uhr anzuwenden. Verständigungsschwierigkeiten werden mit Händen und Füßen sowie der Hilfe freundlicher Kollegen aus dem Weg geräumt.
Für uns alle sind die Wochen hier in Irland eine spannende und lehrreiche Zeit, an die wir noch lange und gerne zurückdenken werden.
Christin Rüter (links) mit ihrer Arbeitskollegin
Die Irland-Praktikanten vor der Guinness-Brauerei
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