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Auslandspraktikum des Paul-Spiegel-Berufskollegs
- Ereignisreiche Tage in Plymouth -
Damals die „School of Art“ – heute der Arbeitsplatz von Miriam Kroes
Nach einer anstrengenden und turbulenten Reise kamen wir am 31.10. spät abends endlich in Plymouth an. Alle Schüler waren gespannt auf ihre Gastfamilien. Unser Gastvater begrüßte uns herzlich und fuhr uns mit Sack und Pack zu unserem Haus, in dem wir für die nächsten vier Wochen wohnen würden. Nach der ersten Woche können wir sagen, dass wir uns, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten, sehr gut eingelebt haben. Das Vorurteil, dass das Essen in England gewöhnungsbedürftig ist, können wir übrigens nicht bestätigen, was natürlich auch daran liegen könnte, dass unser Gastvater Koch ist.
Am Montag nach unserer Ankunft fand ein „Welcome meeting“ mit der englischen Agentur statt, die uns vor Ort in Plymouth betreut. Wir haben die Stadt ein wenig kennengelernt und mussten einen Englischtest machen, mit dem unser individuelles Sprachlevel herausgefunden wurde. Demnach war unser Englisch „brilliant“, was für den einen oder anderen doch eine motivierende Überraschung war, denn innerhalb dieser vier Wochen im südenglischen Plymouth absolvieren wir nicht nur ein Praktikum in englischen Firmen, sondern „perfektionieren“ unser Englisch in einer Sprachschule. Den Rest des Tages hatten wir Zeit auf eigene Faust unsere Arbeitsstelle zu finden, was für die meisten von uns jedoch nicht so leicht war, da die Firma versteckt oder weiter außerhalb von Plymouth liegt. Außerdem wussten wir schon am ersten Tag, dass man in Plymouth immer lieber einen Bus früher nehmen sollte, weil hier auf Busse leider überhaupt kein Verlass ist.
Der erste Arbeitstag war dann Dienstag. Wir waren sehr aufgeregt, denn uns erwarteten neue Leute und Kollegen und eine neue Herausforderung: ein vierwöchiges Praktikum in einem englischen Betrieb. Miriam arbeitet bei einem Fotografen und Janika arbeitet in der Agentur, die unsere Arbeitsplätze organisiert. Nach den ersten Tagen haben wir uns ganz gut eingelebt, aber Donnerstag war für Janika ein persönliches Highlight, da der von der Fluglinie in Deutschland vergessene Koffer endlich nachgeliefert wurde. Jeden Freitag müssen wir statt zur Arbeit zur „Language School“, der englischen Sprachschule, gehen. Diese ist mit dem Englischunterricht in Deutschland zu vergleichen, aber man kann leider nicht mal eben eine Zwischenfrage auf Deutsch stellen, da die Lehrerin eine Muttersprachlerin ist.
Am Wochenende wurden nicht nur von den Mädchen die besten Shoppinggeschäfte ausfindig gemacht, die Jungs haben auch gut zugeschlagen, da man hier sehr gut und günstig shoppen kann. Auch der wunderschöne Hafen lockte bei Sonnenschein und blauem Himmel. Alles in allem hat sich das Praktikum schon jetzt gelohnt und viele neue Erfahrungen und Eindrücke gebracht.
Verfasserinnen: Janika Schulze Heuling (Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen) und Miriam Kroes (Höhere Handelsschule Wirtschaft und Verwaltung, Profil Informatik und Medien)

links: Janika Schulze Heuling rechts: Miriam Kroes
„Bei der Arbeit“ oben: Miriam Kroes unten: Janika Schulze Heuling
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