Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs des Kreises Warendorf - Europaschule
berichten aus ihrem Auslandspraktikum

Lena Kölbl aus Harsewinkel, Berufsschülerin des Paul-Spiegel-Berufskollegs, macht ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei in Budapest. Sie macht eine Ausbildung zur Rechtsanwalt- und Notarfachangestellten und hat ungarische Wurzeln:

Mein Arbeitstag in einer Großkanzlei in Budapest beginnt morgens um 9 Uhr. Um 7:30 Uhr mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof und fahre mit der Vorstadtbahn Richtung Budapest. Die Zugfahrt dauert circa 40 Minuten.

An unserem ersten Tag bin ich freundlich empfangen worden. Da Computer für uns Praktikanten noch organisiert werden mussten, konnten wir mit der eigentlichen Arbeit erst gegen 10:30 Uhr anfangen. Zuerst wurde uns von unserem netten Ansprechpartner die Kanzlei gezeigt und die wichtigsten Sachen erklärt.

Die erste Aufgabe, die ich bekommen habe, war schon sehr anspruchsvoll. Es ging um einen Text zum Thema „erneuerbare Energie“. Dieser war auf Ungarisch geschrieben und musste ins Deutsche übersetzt werden. Ich dachte eigentlich, dass ich das mühelos schaffen könnte, aber es war schon extrem schwer. In dem Text waren ja auch viele Fachwörter, die es im Umgangssprachlichen gar nicht gibt und die ich daher auch nicht kannte. Daher habe ich dann einfach im Internet nach einem Online-Wörterbuch gesucht und die Sachen, die ich nicht wusste, darin eingefügt.

Um 12:00 Uhr hatten wir dann bis 13:00 Uhr Mittagspause. Die Mittagspause haben wir anfangs immer in einem Café in dem Gebäude der Kanzlei verbracht. Nach der Mittagspause ging es dann weiter an die Arbeit.
Nachmittags musste ich Rechnungen, die auf Deutsch geschrieben waren, auf Rechtsschreib- und Grammatikfehler prüfen. Das ist mir natürlich sehr leicht gefallen.

Mein Arbeitstag war um 16 Uhr zu Ende und ich fuhr etwas geschafft und voll mit neuen Eindrücken nach Hause.

Bildunterschrift:
Lena Kölbl an ihrem Arbeitsplatz in der Kanzlei in Budapest.



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