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Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs des Kreises Warendorf
berichten aus ihrem Auslandspraktikum
Hallo liebe Leser! Hier meldet sich Jessica, Schülerin des Paul-Spiegel-Berufskollegs des Kreises Warendorf – Europaschule. Ich absolviere gerade ein Auslandspraktikum in Irland und möchte meine Erlebnisse und Eindrücke während meiner ersten Woche in Dublin beschreiben.
Und so ging es am 31. Oktober los….
Vor meiner Abreise nach Dublin hatte ich Angst, ich könnte mich nicht richtig ausdrücken. Allerdings hat die Freude, ein neues Land kennen zu lernen, überwogen. Als wir dann im Landeanflug waren, konnten wir einen ersten Blick auf Irland werfen. Es sieht genauso aus, wie es sich jeder vorstellt – grüne Wiesen, Farmen, Weiden.
Am Flughafen hat uns dann ein Mitarbeiter vom Swan Training Institut abgeholt. Das Swan Training Institute organsiert gemeinsam mit unseren Lehrern unseren Praktikumsaufenthalt in Irland. Wir wurden zu unserer Gastfamilie gebracht, wo wir herzlich begrüßt wurden. Wir – das sind Jil, ebenfalls Schülerin des Paul-Spiegel-Berufskollegs und ich - leben mit unseren Gasteltern und noch zwei weiteren Austauschstudenten zusammen. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit zu uns, und wir verstehen uns hervorragend. Beim Abendessen lassen wir den Tag passieren – natürlich auf Englisch. Diese abendlichen „Talkrunden“ haben uns das Einleben erleichtert.
„Zuhause“ in Dublin
Am Montag war dann unser erster Tag im Sprachkurs. Dort wurden wir in Kursen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden untergebracht. Der Unterricht in Irland ist komplett anders als in Deutschland. So darf man zum Beispiel keine Sätze vorlesen, da dies nur der Lehrer macht. Nach einer Woche Unterricht ist unser Repertoire an Vokabeln und Redewendungen deutlich größer als vor unserem Aufenthalt.
Nachmittags fanden Besichtigungen und Ausflüge statt. Am Montag ein Stadtrundgang, am Dienstag ein Museumsbesuch, am Mittwoch ein Ausflug nach Howth, einen kleinen Fischerdorf mit Steilküste – ein wirkliches Highlight. Donnerstag waren wir im Nationalmuseum und Freitag im Guinness Storehouse, der Brauerei, die das berühmte Guinnessbier herstellt.
So verging die erste Woche wie im Fluge. Meine Gastmutter hat mir bei Fragen und Problemen geholfen, die Angst vor dem Anfang ist dahin.
Ab der zweiten Woche arbeite ich dann für drei Wochen in einem irischen Betrieb.
Wird schon schiefgehen!!
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