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| Werdegänge von ehemaligen Schülern |
Werdegang von Carolin (19), Auszubildende im Einzelhandel
Nach zwei Jahren Höhere Handelsschule, die ich erfolgreich abschloss, fing ich eine Berufsausbildung in Telgte bei einem Unternehmen der Textilbranche an. Während der Höheren Handelsschule machte ich ein vierwöchiges Praktikum und lernte dieses Unternehmen gut kennen. Schon vor der Höheren Handelsschule war es mein Wunsch, in den Beruf der Kauffrau im Einzelhandel einzusteigen. Für die Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel habe ich mich schon seit der 9. Klasse interessiert. Den Kunden bei Kaufentscheidungen zu helfen, war für mich schon immer spannend. Man hat jeden Tag mit so vielen unterschiedlichen Menschen zu tun. In diesem Beruf muss man viel Freude mitbringen, schließlich wünschen sich Kunden einen Mitarbeiter, der freundlich ist und seine Arbeit mit Überzeugungskraft erledigt. Manche behaupten, dass die Arbeitszeiten sehr kritisch sind, aber ich finde, dass man sich nach einer bestimmten Zeit an die Arbeitszeiten und Arbeitstage gewöhnt (z.B. Samstagsarbeit). Die Aufstiegschancen sind in dem Beruf übrigens sehr gut. Nach meiner Ausbildung habe ich vor, mich in dem Bereich zu spezialisieren und vielleicht irgendwo im Bereich Absatz und Marketing zu arbeiten. Ein genaues Ziel habe ich mir noch nicht gesetzt, weil ich mich erst auf meine Ausbildung konzentrieren will.
In der Höheren Handelsschule lernte ich das Fach BWR (Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen) kennen. Im Fach BWR hatten Themen wie Marketing, wozu der Bereich der Werbung gehört, aber auch noch viele andere Dinge, mit denen man ein Unternehmen bekannt machen kann oder den Gewinn maximiert. Wenn man im Einzelhandel anfangen möchte, sollte man im Fach Mathematik fit sein. Wenn nämlich die Kasse ihren Geist aufgibt, muss man schnell das Wechselgeld nachrechnen können. Im Fach Deutsch sollte man meiner Meinung nach mindestens im befriedigenden Bereich sein, denn eine kompetente Beratung sollte sprachlich richtig sein. Im Fach Deutsch lernt man aber nicht nur, wie man passend formuliert, sondern z.B. auch, wie eine Werbung aufgebaut ist.
Fazit: Wer Spaß beim Beraten und Verkaufen hat, sollte sich in dem Bereich informieren und am besten ein Praktikum absolvieren. In dem Beruf übernimmt man z.B. auch betriebswirtschaftliche Aufgaben im Personalbereich und im Rechnungswesen. Außerdem wirkt man bei der Sortimentgestaltung sowie bei Marketingaktionen mit.
Werdegang von Marcel (24)
Ich habe die Höhere Handelsschule am Paul-Spiegel-Berufkolleg Warendorf besucht und möchte meine Erfahrungen über diese Zeit teilen. Ich bin mittlerweile Mitte zwanzig und arbeite für ein mittelständiges Unternehmen im Bereich Rechnungswesen/Controlling. Den Entschluss, meine weiterführende Schullaufbahn im kaufmännischen Bereich zu absolvieren, traf ich damals relativ kurzfristig.
Ich bin nach dem Erwerb der Mittleren Reife zur Höheren Handelsschule gegangen und habe dort in zweijähriger Dauer viele Kenntnisse rund um die Betriebswirtschaft erlangt. In dieser Zeit hat es mir gut gefallen, dass der Schwerpunkt nicht ausschließlich auf dem kaufmännischen Bereich lag, sondern auch weiterführende Kenntnisse im Bereich Deutsch, Mathe und insbesondere Fremdsprachen vermittelt wurden.
Im Anschluss an die Höhere Handelsschule absolvierte ich eine Berufsausbildung zum Industriekaufmann, da mich sowohl die Praxis eines Industrieunternehmens interessierte als auch langfristig der Erwerb der Fachhochschulreife reizte. In meinem anschließenden BWL-Studium habe ich viele neue und weiterführende Kenntnisse erlangt und konnte dabei auf dem Wissensfundament aufbauen, das ich vorher in der Schule und der Ausbildung erlangt hatte.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich eine schöne Zeit am Paul-Spiegel-Berufskolleg hatte und froh bin, diesen Bildungsweg gegangen zu sein.
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