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Auslandspraktikum der Höheren Berufsfachschule für Holztechnik 2010
Ankommen in einer fremden Stadt! (1. November 2010)
Um 12.45 Uhr sind wir in Wien gelandet. Am Flughafen warteten Vertreter der Amadeus Association auf uns. Sie haben uns vom Flughafen in die 20 Minuten entfernte Unterkunft mitten in Wien gebracht. Wir waren alle sehr gespannt, wie die nächsten Tage werden würden. Als wir dort ankamen, wurden uns die Zimmer gezeigt und wir konnten endlich "einziehen".
Als wir unsere Koffer ausgepackt und uns ein wenig umgesehen hatten, wollten wir einen Supermarkt suchen, da ein langes Wochenende bevorstand. Mit Hilfe einer Stadtkarte haben wir dann einen Supermarkt in der Nähe gefunden. Dort haben wir reichlich für das Wochenende eingekauft. Da wir eine große Gruppe sind, haben wir eine Gemeinschaftskasse gemacht, mit der wir die Dinge gekauft haben, die wir in den vier Wochen brauchen. Außerdem entschieden wir uns, gemeinsam zu essen und kauften deshalb für das Wochenende reichlich ein.
Die Häuser in Wien sind alle sehr wuchtig und beeindruckend. Wir sind am Nachmittag in die Stadt gegangen und haben versucht, uns ein bisschen zurecht zu finden. Das U-Bahn- und Straßenbahnsystem ist sehr einfach und so sind wir schon am ersten Tag zum Stephansdom gefahren. Dort liegt auch eine der Einkaufstraßen in Wien.
Als wir abends in unserer Unterkunft waren, haben wir gegessen und sind dann noch ein wenig durch Wien spaziert. Danach sind wir alle nach diesem ersten spannenden und aufregenden Tag in unsere Betten gegangen und sofort eingeschlafen. Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt und sind anschließend mit der Straßenbahn durch Wien gefahren, um uns ein wenig zu orientieren.
Natascha Wißen und Andre Austermann

Die Praktikanten in Wien
Der Sprachkurs (8. November 2010)
Peter: Excuse me, do you speak Englisch or German?
Aleksandra: Sajnos nem beszélek angolul, cask franciául!
Peter: Nem értem!
So geht es uns jeden Tag, trotz Sprachkurs!
Soll jetzt nicht heißen, dass er schlecht war, jedoch ist Ungarisch (magyarul) die viertschwerste Sprache dieses Planeten!!! Bevor wir nach Ungarn fuhren, hatten wir einen Vorbereitungskurs der VHS, der uns schon mal auf dieses Land und diese Sprache eingestimmt hat.
Doch welche Freude und kulturelle Weiterbildung: Auch hier in Ungarn hatten wir einen Sprachkurs! Dieser fand in der ersten Woche statt und erstreckte sich über 3 Tage, in denen wir die ungarische Geschichte kennen lernten sowie den Ursprung dieser wirren Sprache und alltägliche Wörter, die uns in den vier Wochen, in denen wir hier anwesend sind, helfen sollten. Wir lernten Wörter wie jó reggelt , köszönöm oder alma, spielten Bingo mit ungarischen Zahlen, Wörtermemory und schauten einen Dokumentarfilm über Budapest.
Übrigens fand der Sprachkurs hier in der Wohnung statt. Eine schöne Sache ist, dass wir eine Mappe mit Arbeitsblättern bekommen haben, in der z.B. ein Ländervergleich zwischen Ungarn und Deutschland enthalten ist. Außerdem sind mehrere Listen abgeheftet. Eine Vokabelliste mit den wichtigsten Wörtern und eine Liste mit Zahlen und deren Aussprache. Des Weiteren findet man ein Arbeitsblatt, aus dem man entnehmen kann, wann man welchen Satz in welcher Situation benutzt, z.B. „jó napot“ was „Guten Tag!“ bedeutet und in der Zeit zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr angebracht ist.
Wie ihr jetzt wisst, kommen wir ganz gut hier in Ungarn zurecht, was wir auch dieser tollen Mappe zu verdanken haben. Trotz allem muss man die Vokabeln auch lernen, was jetzt sicherlich einige Lehrer für Fremdsprachen freuen wird, aber zu manchem Verdruss führt ;)
Viele Grüße und köszönöm, dass ihr unseren Beitrag lest!
Von Florian Hollunder und Alexander Zimnol
P.S.: Hier ist noch ein Foto unserer Vokabeln. Wer auch nur ein Wort versteht, kann sich glücklich schätzen, denn dies ist immer noch die viertschwerste Sprache der Welt!!
„Bei der Arbeit“




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