Weltaidstag 2007
 
 
Warendorf. Nicht für die Aufbesserung der Klassenkasse, sondern zugunsten Aidskranker verkauften gestern Schüler des Berufskollegs Kakao und selbst gebackenen Kuchen. Eingebettet war der karitative Kuchenverkauf in eine Plakatausstellung, die die Schüler der Klasse FOS-O 2 im Rahmen der Fächer Gesundheitswissenschaft und Religion erarbeitet hatten.
 
Die Stellwände im Pädagogischen Zentrum des Schulgebäudes informierten über die Immunschwäche-Krankheit an sich, wobei mehrfach, unmissverständlich und in großen Lettern eindringlich darauf hingewiesen wurde, dass Aids trotz aller Therapien nicht heilbar ist. „Es gibt nämlich immer noch Leute die glauben, man könnte die Krankheit inzwischen heilen“, bedauerte die Schülerin Verena Schulz im WN-Gespräch.
 
 
Therapiemöglichkeiten, Nebenwirkungen, Ansteckungsgefahren und der Schutz durch Kondome standen ganz oben bei der Ausstellung. „Gemeinsam haben wir im Unterricht erarbeitet, über welche Themenbereiche wir informieren wollen“, erklärte die betreuende Lehrerin Alide Büter, „danach haben die Schüler selbst recherchiert und die Plakate erstellt.“
 
Passend zum morgigen Weltaidstag am 1. Dezember gab’s für jeden, der Kuchen oder Kakao kaufte, eine Aidsschleife zum Anheften. 500 Stück hatten die Schüler gebastelt und damit 500 Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aidskranken Menschen gesetzt.
 
VON SEBASTIAN SOKOLOWSKI

Berufskolleg Warendorf